Serverumzug: putty, ssh, vi & Co.

Serverumzug: putty, ssh, vi & Co.

Einen Umzug des Webservers kann man von einem Hoster machen lassen oder aber selbst etwas Hand anlegen. Das bedeutet dann z. B. per FTP Dateien hin- und herzuschaufeln. Wenn der Webspace einen SSH-Zugang hat, hilft evtl. der direkte Zugriff auf den Server. Ziel ist es dort z. B. Verzeichnisse zu zippen und leichter per FTP herunterzuladen (für eine große Datei ist das schneller als für 1000e Minidateien). So geht das mit putty, Linux-Konsole, ls und vi:

  • Die Software putty herunterladen
  • Die SSH-Zugangsdaten für den Server nachschauen, z. B. im Admin-Bereich des Hostingpakets
  • Login per putty auf den Server: Login und Passwort eingeben
  • Wenn es sich denn um einen Linux- oder Unix-Server handelt erscheint die „Konsole“
  • Dort eingeben: „ls“ –> Dateien und Verzeichnisse werden aufgelistet („ls -al“ zeigt noch mehr…)
  • Mit „cd VERZEICHNISNAME“ springt man zwischen den Verzeichnissen
  • „tar -cvf meinedateiensammlung.tar VERZEICHNIS“ fasst VERZEICHNIS in eine Datei („tar=TapeARchive“), „-cvfz“ zippt zusätzlich. Ein „x“ statt des „c“ packt wieder aus.
  • Eingabe von vi startet einen Klassiker, den vi-Texteditor – „:q“ beendet den vi.
  • „vi index.php“ (wenn „index.php“ im aktuellen Verzeichnis) öffnet die Textdatei:
    Mit „i“ oder „x“ kann man ändern. „:q!“ beendet den vi ohne Änderungen zu übernehmen, „:wq“ übernimmt die Änderungen und beendet den vi
  • Weitere Befehle: mkdir, rmdir, rm… (aufpassen! Alle Webserversdateien kann man ggf. mit einer Zeile von Befehlen löschen…)
  • Dateiname beginnt mit „-„: Falls „chmod 755 -test.txt“ nicht klappt (was normal ist), versuche es mit „chmod 755 ./-test.txt“
  • Ende der SSH-Sitzung: „exit“ beendet die Sitzung und schließt putty


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