Weiterhin gut gefragt ist mein WordPress-Plugin “JSON Content Importer” mit mehr als 500 Downloads und mehr als 100 “active installations”.
Mit der neuen Version 1.1.2 wird nun die Ausgabe von JSON-Daten als HTML und die Einstellmöglichkeit des http-Timeouts möglich. Das liest sich marginal, ist aber auf den ausdrücklichen Wunsch von Nutzern erfolgt, die dafür gespendet haben.
Die Nutzer waren völlig frei im Betrag der Spendenhöhe – Hauptsache sie spendeten. Und, voila: Die Spendenhöhe war überraschend hoch. Die Sache “Lean” – statt “Banane” geht weiter.
Nutzer Spenden Euro: Hey, was für eine Überraschung wenn man eine Paypal-Mail dazu bekommt – und auch wenn man sieht wieviel Paypal einbehält (1,2%+0,35€)! Vielen Dank!
Version 1.1.1 hat eine nochmal komplett überarbeitete JSON-Template-Engine. Rekursiv geht die Software durch den JSON-Feed und füllt das Template mit Daten, wobei im Template Objekt-Pfade angegeben werden können.
Zu kompliziert?
Wenn das JSON einfach ist, ist das Template einfach. Wenn sich im JSON Objekte, Arrays und Daten wild mischen ist der Zugriff auf die Daten nun Mal etwas trickreicher…
Nutzer stürzen sich auf die WordPress-Software und bitten um die Erweiterung des Plugins “JSON Content Importer”. In der Kommunikation wird die Sache “Lean” – statt “Banane”…
01.03.2015:
Immer wieder bitten Nutzer um Verbesserungen der Software. Mein Angebot ist dann: Ich erkläre, dass ich wissen will was das Plugin wert ist. Daher soll einen Betrag in beliebiger Höhe gespendet werden. Wenn gespendet wurde erweitere ich die Software. In zwei Fällen kam es zum Deal und die Spenden waren viel höher als ich erwartet habe.
07.02.2015:
Nach der Veröffentlichung schrieben zwei Interessierte in das WordPress.org-Ticketsystem: Das Plugin sollte dieses und jenes noch können. Das ist doch Lean-Developement, oder? Oder ist dies Softwareentwicklung nach dem Bananenprinzip?
“Lean” wurde es, als ich mit einem der Interessierte via Facebook direkt in Kontakt kam. Er bekniete mich förmlich (“does this sound rude…”): Ich sollte doch das Plugin auszubauen. Nun gut, das tat und tue ich. Aktuell bin ich auf Version 1.0.5. Und ich weis, dass in Connecticut jemand dieses Plugin wirklich gebrauchen kann. $40 Dollar wäre es ihm wert gewesen, schrieb er. Ich bat um eine “Donation” von 1 Cent, um diese Donation-Funktion auszuprobieren. Eventuell legt er ja ein paar Cent drauf, ich war gespannt – und nun sehr überrascht!
Januar 2015:
Hosting bei wordpress.org: Nach einer Runde mit diversen Code-Verbesserungen (für Insider: “WP_CONTENT_DIR” statt “ABSPATH” u.ä.) kam das Ok für das SVN-Repository. Mit putty, der Anleitung von wordpress.org und etwas Kommandozeilen-Akrobatik (und nun “Windows-Tortoise SVN”) kann man die Dateien / Versionen einspielen.
WLAN, am liebsten kostenfrei, ist bei eigenen Auslandsaufenthalten herzlich willkommen. Per Roaming viel Geld auszugeben ist doch kein Vergnügen…
In Österreich ist freies WLAN kein Problem, zumindest so meine Erfahrung in Zell am See. Dieser Ort, oder besser die Hotels etc. dort sind “extrem internationalisiert” und haben viele Sprachen und Angebote auf Lager. Der Lohn: Viele viele internationale Gäste – insbesondere aus dem Osten Europas.
In Zell am See hat man die WLAN-Qual der Wahl: WLAN bieten die Bank Austria, die Cafes, Hotels, ApresSki-Hütten etc. und auch der Ort Zell am See-Kaprun selbst. Da ist dann eher die Frage, über wen man wirklich vertrauensvoll surfen will.
Auch auf über 3.000 Metern in der Gipfelstation des Kitzsteinhorns ist WLAN frei und leistungsfähig. Mitunter muss man Nutzungsbedingungen akzeptieren, in denen keine Überraschungen stecken.
Da in Österreich die Rechtslage anscheinend recht eindeutig ist, kann man als Unternehmen oder Gemeinde das dort machen. Ok, zwischendurch machte in AT die Vorratsdatenspreicherung dem freien WLAN Probleme. Seit Mitte 2014 ist diese aber in Österreich nicht aktiv.
In Deutschland ist die Lage nicht so klar. Zwar haben z. B. die Amtsgerichte Charlottenburg und Hamburg die Haftung eines WLAN-Betreibers zurückgewiesen. Da das aber keine wirkliche Rechtsicherheit schafft, bleibt das unkalkulierbare Risiko der Störerhaftung und z. B. die Gefahr einer Abmahnung (die berechtigt sein kann oder nicht).
Rechtssicherheit will die Bundesregierung in naher Zukunft schaffen, in der Digitalen Agenda schreibt sie: “Wir werden die Verbreitung und Verfügbarkeit von mobilem Internet über WLAN verbessern. Dabei werden wir darauf achten, dass die IT-Sicherheit gewahrt bleibt und keine neuen Einfallstore für anonyme Kriminalität entstehen. Daher werden wir Rechtssicherheit für die Anbieter solcher WLANs im öffentlichen Bereich, beispielsweise Flughäfen, Hotels, Cafés, schaffen. Diese sollen grundsätzlich nicht für Rechtsverletzungen ihrer Kunden haften. Einen entsprechenden Gesetzesentwurf werden wir in Kürze vorlegen.”
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